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# 3D-Druck Einleitung
- URL: https://die-exekutive.endpoint.divolgo.de/3d-druck-einleitung/
- Published: 2019-01-16T23:00:00.000Z
- Updated: 2022-04-24T23:17:19.000Z
- Author: Ghost
- Tags: Technik

In den letzten Jahren ist die Nachfrage an 3D-Drucken rasant angestiegen. Hierdurch sind mittlerweile die Preise so stark gesunken, dass 3D-drucken auch im Hobbybereich immer erschwinglicher wird. Die Anwendungsbeispiele fÃ¼r einen 3D-Drucker sind beinahe grenzenlos. Sei es zur Erstellung von Prototypen, komplexen geometrischen Figuren oder Kleinserien von Bauteilen, wobei eine Spritzguss Fertigung unwirtschaftlich wÃ¤re. Auch kleinere Reparaturen im Haushalt, wo beispielsweise Ersatzteile teuer oder gar nicht zum Verkauf angeboten werden, sind mÃ¶glich.

Anwendungsbeispiele gibt es im privaten sowie im industriellen Bereich also mehr als genug.

![](https://die-exekutive.endpoint.divolgo.de/content/images/2022/04/IMG_4534.jpg)

Nun stellt sich die Frage, wie so ein 3D-Drucker also funktioniert. Grob gesagt wird eine Rolle mit aufgewickeltem Plastikfaden (auch Filament genannt), hÃ¤ufigerweise mit einem Durchmesser von 1,75 mm, durch einen Extruder zur DruckdÃ¼se geschoben und dort bis zum Schmelzpunkt erhitzt sowie zu einem noch feineren Faden gepresst. Dieser feine Plastikfaden hat nur noch einen Durchmesser von 0,2 â€“ 1,0mm je nach verwendeter DÃ¼se. HÃ¤ufigerweise wird eine Druckplatte in y-Richtung bewegt und die DruckdÃ¼se hÃ¤ngt an zwei z-Achsen und kann sich hierbei noch nach links oder rechts in x-Richtung bewegen. Damit hat man nun einen festen dreidimensionalen Raum, welcher von der DruckdÃ¼se abgefahren werden kann.

![](https://die-exekutive.endpoint.divolgo.de/content/images/2022/04/IMG_4532-1.jpg)

Den Druckvorgang kann man sich wie bei einem normalen Drucker vorstellen. Auf einer Druckplatte wird hierbei Linie fÃ¼r Linie die DruckdÃ¼se bewegt, bis eine komplette Schicht fertig ist und die nÃ¤chste Schicht anschlieÃŸend obendrauf gedruckt wird. Ein dreidimensionaler Gegenstand muss vorher also in horizontale Schichten geteilt werden und entsprechend in Anweisungen an die Motoren der drei Achsen Ã¼bersetzt werden. Dies muss man mittlerweile nicht mehr per Hand programmieren, sondern kann dies automatisch durch eine Slicer-Software erstellen lassen. In der Slicer-Software braucht man also nur noch ein 3D-Modell Ã¶ffnen und durch Eingabe der Parameter von Filament und 3D-Drucker eine komplette G-Code Datei fÃ¼r das gewÃ¼nschte Modell erstellen. Diese Ã¼bertrÃ¤gt man nur noch zum Drucker und nach einer gewissen Zeit hat der Drucker das gewÃ¼nschte Modell fertiggedruckt.

![](https://die-exekutive.endpoint.divolgo.de/content/images/2022/04/IMG_4142.jpg)

Zwar gibt es jetzt noch einige EinschrÃ¤nkungen, wie beispielsweise die Tatsache, dass man nicht frei im Raum drucken kann, sondern stets eine Art StÃ¼tze von der Druckplatte aus benÃ¶tigt. Diese StÃ¼tzen sind aber schlauerweise auch in der Slicer-Software vorhanden und die Software selbst kann auf Wunsch auch ermitteln, wo StÃ¼tzen im jeweiligen Modell benÃ¶tigt werden. Falls man als absoluter Laie noch nie am Computer ein 3D-Modell erstellt hat, kann man sich auch auf einschlÃ¤gigen Internetportalen wie Thingiverse o. Ã¤. kostenlose Modelle herunterladen, welche praktischerweise auch hÃ¤ufig fÃ¼r den 3D-Druck optimiert wurden. Vor allem wenn man CAD oder eine Modellierungssoftware erlernen mÃ¶chte, bietet der 3D-Drucker einen tollen Einstieg um seine Modelle zu testen oder auch mal in der echten Welt in der Hand zu halten.