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# 3D-Drucker â€“ Spielerei oder Zukunftstechnik?
- URL: https://die-exekutive.endpoint.divolgo.de/3d-drucker-spielerei-oder-zukunftstechnik/
- Published: 2019-05-09T22:00:00.000Z
- Updated: 2022-04-25T20:45:07.000Z
- Author: Ghost
- Tags: Technik

In den letzten Jahren sind 3D Drucker immer mehr in den Hobbybereich eingedrungen. Doch sind sie nur eine technische Spielerei oder kÃ¶nnen sie auch fÃ¼r mehr verwendet werden? Was ist Ã¼berhaupt ein 3D-Drucker? Kurzgesagt wird ein Kunststofffaden durch eine Art Druckkopf portioniert und mit der Hilfe von Schrittmotoren auf einer Druckplatte ausgespuckt. Schicht fÃ¼r Schicht wird hierbei der Plastikfaden â€“ auch Filament genannt â€“ aufgetragen. Der Vorteil im Vergleich zum Spritzgussverfahren ist hierbei die Realisierbarkeit von komplexen Formen, welche teilweise nicht oder nur sehr teuer mit dem Spritzgussverfahren herstellbar wÃ¤ren. Ein Nachteil ist allerdings die vergleichsweise lange Herstellungszeit. WÃ¤hrend im Spritzgussverfahren Tausende EinzelstÃ¼cke in wenigen Stunden hergestellt werden, schafft der 3D-Drucker hÃ¶chstens ein Einzelteil zu fertigen. Andererseits benÃ¶tigt der 3D-Drucker keine teuren Spritzgusswerkzeuge, welche natÃ¼rlich erst mal fÃ¼r jedes Einzelteil angefertigt werden muss. Daher wird der 3D-Drucker vor allem fÃ¼r die Herstellung von Prototypen oder Kleinserien interessant, da hier jedes gefertigte Einzelteil als laufende Kosten nur den Strom und die Materialkosten beinhaltet. Nun gibt es auch hÃ¤ufig im Haushalt anfallende Reparaturen bzw. Ersatzteilnot. Ob man einen HeizungsschlÃ¼ssel verlegt und nicht wiederfindet oder ein Plastikteil zerbrochen ist und der Hersteller nur ein komplett neues GerÃ¤t anbietet, obwohl die technischen Komponenten einwandfrei sind.

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Hier kÃ¶nnte man einen Blick in die Zukunft wagen, falls in 10 Jahren jeder Haushalt einen 3D-Drucker besitzt: Ersatzteile mÃ¼ssten von den Herstellern nicht mehr mit groÃŸen Kostenaufwand physisch versendet werden, sondern kÃ¶nnten den Kunden ein Ersatzteil zum Herunterladen anbieten. Interessant ist auch die MÃ¶glichkeit, mit 3D-Druckern 3D-Drucker herzustellen. Diese Vision hatte das RepRap-Projekt bereits seit 2005 und ermÃ¶glicht ein kostengÃ¼nstiges Herstellen der meisten Komponenten. In den letzten Jahren wurden die 3D-Drucker immer zuverlÃ¤ssiger und einfacher zu bedienen. Mittlerweile gibt es schon 3D-Drucker, welche so einfach zu bedienen und zu warten sind wie eine E-Mail zu verfassen. Weit voraus ist hierbei Prusa Research mit dem Prusa MK3S.

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Fast jÃ¤hrlich wird ein Novum an Features gezeigt wie das auto-mesh-bed-leveling seit 2017 mit dem MK2S. Eine biegsame und PEI beschichtete Federstahlplatte seit dem MK2.5S oder dem noch schnelleren MK3 oder MK3s mit noch zuverlÃ¤ssigerem Filamentsensor. Die Auswahl an Herstellern von Filamenten und 3D-Druckern wÃ¤chst ebenfalls Jahr fÃ¼r Jahr und sorgt zudem fÃ¼r ein besseres Preis-/LeistungsverhÃ¤ltnis. Insgesamt bleibt also abzuwarten, ob sich 3D-Drucker zum Mainstream werden. Die Technik ist bereits jetzt sehr beeindruckend.