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# Chivalry: Medieval Warfare
- URL: https://die-exekutive.endpoint.divolgo.de/chivalry-medieval-warfare/
- Published: 2017-02-13T23:00:00.000Z
- Updated: 2022-04-23T19:54:47.000Z
- Author: Ghost
- Tags: #review

Chivalry: Medieval Warfare ist die Standalone-Version von der Half-Life Mod â€žAge of Chivalryâ€œ und wird seit 2012 von Tornbanner Studios immer noch weiterentwickelt. Vor allem aber die Grafik ist durch den Wechsel auf die Unreal Engine imposanter geworden.

Bei diesem Spiel handelt es sich um eine im Mittelalter stattfindene Schlacht zwischen zwei Teams, den Agatha Lions und den Mason Order. Beim beitreten auf einen Spieleserver lÃ¤sst sich eine der beiden Fraktion auswÃ¤hlen und je nach Map sind die Aufgaben anders verteilt. Beispielsweise muss ein Team verteidigen und das andere Team angreifen. Die wirkliche Mittelalter AtmospÃ¤hre entsteht allerdings erst durch die auf Shakespear Englisch gesprochenen Sprachbefehle bzw. dem Kampfgeschrei.

Allgemein ist das Mittelalter Genre bei der Spieleindustrie, wie man bei kommenden Titeln wie For Honor schon auf der letzten Gamescom sehen konnte, wieder voll im Trend. Ob ein Nachfolger von Chivalry kommen wird ist genau so ungewiss wie ein Release von Half-Life 3, weshalb sich die meisten Spieler immer noch mit diesem Teil zufriedengeben mÃ¼ssen. Bereits 2012 konnte Chivalry mit einer sehr guten Grafik Punkten, andererseits wurde immer wieder in Sachen Waffenbalancing sehr mit der Community diskutiert, ob es nicht doch etwas unrealistisch ist wenn ein Dolch einen Angriff mit der Zweihandaxt abwehren kann. Zwar wurde dies mit einer Ausdauerleiste, welche durch Angreifen und Blocken verringert wird relativ ausgeglichen, da die Leiste je nachdem wie schwer die gegnerische Waffe im Vergleich zur eigenen ist, umso stÃ¤rker reduziert wird. Dies ist nicht sonderlich schlimm, kÃ¶nnte aber dennoch zu etwas unfairen ZweikÃ¤mpfen fÃ¼hren. Ist die Ausdauerleiste leer, kann der Spieler keine Angriffe mehr blocken und ist in diesem Zustand sehr verwundbar.

Zur Auswahl hat der Spieler vier Klassen, welche jeweils unterschiedliche RÃ¼stung und Waffen benutzen kÃ¶nnen.

Die leichteste Klasse ist der Archer, welcher wie bereits im Namen ersichtlich auf Wurfwaffen und kleinere Schwerter bzw. Dolche zurÃ¼ckgreifen kann. Seine grÃ¶ÃŸte SchwÃ¤che sind schwere Waffen da diese ihn durch seine schwache RÃ¼stung meistens schon mit einem Treffer ausschalten.

Die zweite Klasse ist der Man-at-arms. Â Hierbei handelt es sich um eine etwas besser gepanzerte Klasse als den Archer und kann zudem auch Angriffen auf Tastendruck ausweichen, was allerdings sehr viel Ausdauer abzieht. In dieser Klasse kÃ¶nnen neben leichten Waffen wie Schwertern, Ã„xten und Streitkolben auch kleinere Schilde, Wurfmesser und FeuerpÃ¶tte ausgerÃ¼stet werden.

Die Dritte Klasse ist der Vanguard. Hierbei handelt es sich um die Klasse mit den lÃ¤ngsten und schwersten Waffen, da sie neben Zweihandschwertern auch Stabwaffen, Wurfmesser und WurfÃ¤xte ausrÃ¼sten kann. Als besondere FÃ¤higkeit kann diese Klasse einen Sturmangriff ausfÃ¼hren, welcher je nach Waffe verheerend ist.

Als letzte Klasse gibt es noch den Knight. Dieser hat die beste Panzerung und besitzt schwere Ã„xte, Schwerter und HÃ¤mmer. Durch seine RÃ¼stung sind Klingen eher uneffektiv. Vor allem fÃ¼r AnfÃ¤nger ist diese Klasse ein guter Einstieg, da die RÃ¼stung viele Fehler im Nahkampf einsteckt.

FÃ¼r alle interessierten empfiehlt sich das Singleplayer Tutorial, wo Kampftechniken erklÃ¤rt werden und ein wenig Ã¼ber die HintergrÃ¼nde zwischen Agatha und den Masons erzÃ¤hlt wird.

Allgemein wird in diesem Spiel das Mittelalter sehr Ã¼berzeugend vermittelt und ist dementsprechend empfehlenswert fÃ¼r alle, die das Mittelalter als Setting in Spielen mÃ¶gen.