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# Day of Infamy
- URL: https://die-exekutive.endpoint.divolgo.de/day-of-infamy/
- Published: 2019-02-06T23:00:00.000Z
- Updated: 2022-04-25T20:31:12.000Z
- Author: Ghost
- Tags: #review

Day of Infamy wurde bereits am 23\. MÃ¤rz 2017 von New World Interactive verÃ¶ffentlicht und thematisiert den zweiten Weltkrieg. AnlÃ¤sslich des zweijÃ¤hrigen JubilÃ¤ums am 23\. MÃ¤rz 2019 schauen wir uns nochmals den strategischen Ego-Shooter an und vergleichen ihn mit aktuelleren Titeln im gleichen Setting.

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Hierbei ist nicht nur der Name, sondern auch das Gameplay relativ Ã¤hnlich zum Half-Life mod und spÃ¤teren eigenem Spiel Day of Defeat bzw. Day of Defeat: Source. Mit insgesamt 9 verschiedenen Soldateneinheiten werden verschiedene Missionen auf kleineren Infanterieschlachtfeldern gespielt. Jede Einheit hat einzigartige FÃ¤higkeiten. Ein Offizier kann beispielsweise mithilfe des Funkers LuftschlÃ¤ge oder NebelwÃ¤nde anfordern. SÃ¤mtliches Equipment wiegt allerdings auch, wodurch man sich beim AusrÃ¼sten beispielsweise auf viel Munition oder Equipment spezialisieren muss.

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Hierbei gibt es jedoch nur zwei Teams: Alliierte und Deutsche, welche auf 14 verschiedenen Schlachtfeldern gegeneinander kÃ¤mpfen. Hierbei Ã¼berzeugt vorallem das Sounddesign.

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UnterdrÃ¼ckungsfeuer, Bomber und Stukas wirken sehr bedrohlich, und wenn man sie hÃ¶rt, ist es meistens schon zu spÃ¤t, um Deckung zu suchen. Hinzukommen die Schritte und Kampfgeschreie der Gegner. Jeder falsche Schritt oder auch nur ein kurzes SpÃ¤hen kann meistens das Ende bedeuten. Auf einen Killfeed oder sonstigen HUD-Anzeigen wird bewusst verzichtet. Es gibt beispielsweise auch keine Anzeige Ã¼ber die restlichen im Magazin geladenen Patronen. Lediglich die Anzahl der Reservemagazine wird angezeigt. Bis zum Rundenende bzw. Tod gibt es keine K/D-Anzeige und man weiÃŸ beispielsweise nicht, ob man den Gegner durch die Nebelwand trifft. Ebenfalls gibt es keinen globalen, sondern nur einen lokalen Voicechat. Man kann also nur Ã¼ber kurze Distanzen mit dem Team kommunizieren, wenn kein Funker da ist. Im Gegensatz zu anderen modernen Ego-Shootern wird man in Day of Infamy hÃ¤ufig als Kanonenfutter enden, wenn man planlos Ã¼ber das Schlachtfeld lÃ¤uft oder ohne das eigene Team in gegnerische Gebiete vorstÃ¶ÃŸt. Eine HP-Leiste gibt es ebenfalls nicht. Die meisten Treffer sind tÃ¶dlich und auf eine HP-Regeneration wurde verzichtet. Die Munition ist sehr knapp und kann nur an Munitionskisten aufgefÃ¼llt werden. HÃ¤ufig muss man also die Waffen der gefallenen eigenen oder feindlichen Soldaten aufheben und einen wahren Ãœberlebenskampf standhalten.

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Hierdurch entsteht eine bessere Immersion in den zweiten Weltkrieg als in aktuelleren Titeln wie Battlefield V. Hinzu kommt eine sehr modifizierungsfreundliche Umgebung durch den Steam Workshop. So gibt es beispielsweise einen eigenen ersten Weltkrieg Mod, welcher von der Day of Infamy Steam Community erstellt wurde und 4 weitere Level enthÃ¤lt. Auch weitere Mods, die die Immersion und den Realismus steigern, sind im Steam Workshop kostenlos verfÃ¼gbar. Insgesamt bietet Day of Infamy eine sehr realistische Schlacht, wenn auch der Einstieg fÃ¼r Spieler anderer Ego-Shooter eine sehr steile Lernkurve mit sich bringt und anfangs sehr frustrierend sein kann. Angesichts des Preis-Leistungs-VerhÃ¤ltnisses im Vergleich zu AAA-Spielen und der wunderschÃ¶nen Grafik, welche keineswegs in zwei Jahren gealtert ist, bietet Day of Infamy eine sehr gute Immersion in die Rolle des Frontsoldaten und Ã¼berzeugt durch viel besseres Gunplay als in Battlefield V, da nicht 4-5 Treffer notwendig sind und die Waffen fairer ausbalanciert wurden.