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# PokÃ©mon Strahlender Diamant und Leuchtende Perle
- URL: https://die-exekutive.endpoint.divolgo.de/pokemon-strahlender-diamant-und-leuchtende-perle/
- Published: 2021-11-17T20:53:00.000Z
- Updated: 2025-10-23T11:15:19.000Z
- Author: Ghost
- Tags: #review, Gaming

PokÃ©mon Strahlender Diamant und Leuchtende Perle zeigen uns einen weiteren Versuch, Ã¤ltere Teile der Reihe auf die aktuelle Konsole zu bringen. Ob dieser Versuch dieses Mal geglÃ¼ckt ist oder ob es nicht doch ratsam wÃ¤re, zu den Ã¤lteren Teilen zu greifen, klÃ¤re ich unter anderem mit diesem Review.

## Anmerkungen

*Bevor ich allerdings auf die Spiele an sich eingehe, mÃ¶chte ich vorab einige Thematiken ansprechen, die ich fÃ¼r dieses Review als relevant erachte. ZunÃ¤chst einmal mÃ¶chte ich gesagt haben, dass ich die ursprÃ¼nglichen Spiele, also PokÃ©mon Diamant und Perl, zu meinen Favoriten der Reihe zÃ¤hlen wÃ¼rde. Daher bin ich logischerweise etwas voreingenommen was die Thematik beziehungsweise die Gestaltung der Spiele angeht.*

*Ein weiterer wichtiger Punkt stellt die Problematik der nicht vollstÃ¤ndigen physischen Version da. FÃ¼r diejenigen, die es nicht bekommen haben: Nintendo verÃ¶ffentlichte am 11\. November, also 8 Tage vor der eigentlichen VerÃ¶ffentlichung der Spiele, einen Patch, welcher wichtige Elemente des Spieles nachreichen sollte. So wie ich es herauslesen konnte, glauben einige, dass sie diesen Patch fÃ¼r die entsprechenden Tester der Spiele verÃ¶ffentlicht haben.* *Ich persÃ¶nlich denke allerdings auch, dass sie das auch fÃ¼r diejenigen gemacht haben, die sich die Spiele bereits vor VerÃ¶ffentlichung zulegen konnten. Dazu gehÃ¶ren beispielsweise jene Personen, die eine physische Version des Spieles vor eigentlicher VerÃ¶ffentlichung erwerben konnten (Beispielsweise in einer Einzelhandelskette).*

*Ich werde diese Thematik nicht in das eigentliche Review einflieÃŸen lassen, da das grundlegende Problem nur KÃ¤ufer der physischen Version betrifft und daher nicht das Spiel selbst beziehungsweise die digitalen KÃ¤ufer beeinflusst. Jedoch kann ich daher keine Kaufempfehlung der physischen Version aussprechen und dies wird sich auch im Fazit widerspiegeln. Dazu werde ich vor dem eigentlichen Fazit die unfertigen Dinge kurz ansprechen. Auch werde ich in diesem Review viele Dinge der Spiele vorausgreifen, da ich es als wichtig erachte sÃ¤mtliche Aspekte der Neuauflage, die ich als wichtig erachte, zu durchleuchten und sie mit den Originalen zu vergleichen. Ich werde jedoch keine geschichtlichen oder meiner Meinung nach Ã¼berraschenden sowie erinnerungswÃ¼rdigen Elemente vorweggreifen. Wer nur am Fazit beziehungsweise an einer Kaufempfehlung interessiert ist, dann sich bedenkenlos mein Fazit durchlesen, welches* [*hier*](#fazit) *zu finden ist. Zu guter Letzt werde ich in diesem Review nicht auf die Multiplayer Komponente des Spieles eingehen, da ich diese zum Zeitpunkt, wo ich die Spiele getestet hatte, nicht testen konnte.*

PokÃ©mon Strahlender Diamant und Leuchtende Perle bilden zusammen mit PokÃ©mon Schild und Schwert die Achte Generation der PokÃ©monreihe und sind am 19\. November verÃ¶ffentlicht worden. Hier ist auch direkt der erste kleine Kritikpunkt meinerseits, da ich die englischen Namen â€œBrilliant Diamondâ€œ sowie â€œShining Pearlâ€œ phonetisch etwas besser finde als die Eingedeutschten.

## Geschichte

GrundsÃ¤tzlich wurde versucht so viel wie mÃ¶glich aus den Originalspielen zu Ã¼bernehmen. Darunter auch die Geschichte, welche praktisch 1:1 Ã¼bernommen wurde. Wir selbst spielen die Protagonisten, welche die Aufgabe bekommen den PokÃ©dex, eine Art Lexikon aller verfÃ¼gbaren PokÃ©mon (Die Wesen, welche Ã¼berall in der Welt zu finden sind), zu vervollstÃ¤ndigen. Dadurch erkunden wir die Sinnoh Region, in der es nicht nur gilt die Acht Arenaleiter zu schlagen, um anschlieÃŸend die PokÃ©mon Liga zu gewinnen, sondern auch das gegnerische Team Galaktik aufzuhalten. Die Geschichte ist absoluter Standard der PokÃ©monreihe: Wer einmal ein Spiel der ersten Sieben Generationen gespielt hat wird diese Struktur wiederkennen und direkt wissen was zu tun ist. FÃ¼r Neulinge kÃ¶nnte die Geschichte interessant sein, vor allem was die Legende rund um die legendÃ¤ren PokÃ©mon angeht. Diese ist meiner Meinung nach in diesen Spielen besonders interessant, was nicht zuletzt an der Thematik rund um Zeit und Raum liegt. Auch die einzelnen Geschichten nach der Hauptgeschichte der Spiele wurden 1:1 aus den Originalen Ã¼bernommen. Jedoch wurde ein besonderes Ereignis, welches damals nur mithilfe eines Schummelmoduls mÃ¶glich war, aus den Spielen nachtrÃ¤glich entfernt. Daher kÃ¶nnte dieses Ereignis noch mithilfe eines Patch nachgereicht werden.

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Zyrus (AnfÃ¼hrer von Team Galaktik)

Fans der Reihe beziehungsweise der Originale kÃ¶nnten sich auch die Frage stellen ob Teile der Geschichte aus dem damaligen Spiel PokÃ©mon Platin hinzugefÃ¼gt wurden. PokÃ©mon Platin bildete damals die erweiterte Edition zu PokÃ©mon Diamant und Perl ab und besaÃŸ dadurch auch eine etwas abgewandelte Geschichte mit eigenen Orten. Diese kommt allerdings in den neuen Spielen nicht vor, jedoch haben es bestimmte Elemente geschafft Ã¼bernommen zu werden. Diese haben allerdings keinen geschichtlichen Hintergrund, sondern nur einen rein praktischen Nutzen, wie beispielsweise die verschiedenen Formen des PokÃ©mons Rotom, welche es nur in Platin gab. Allerdings wurde die Spiele anderweitig erweitert, worauf ich allerdings im weiteren Verlauf erst eingehen werde. Was jedoch aus diesen Erweiterungen resultiert sind angepasste Texte der Charaktere, die sich jedoch nicht auf die eigentliche Geschichte auswirken.

## Spielmechanik

Die Spielmechanik ist auch pokÃ©montypisch gleich. In rundenbasierenden KÃ¤mpfen treffen die eigens gefangenen PokÃ¨mon auf das gegnerische PokÃ©mon beziehungsweise auf das gegnerische Team. Diese KÃ¤mpfe besitzen neben dem Schere-Stein-Papier Ã¤hnlichen System der verschiedenen Typen auch eine gewissen taktische Tiefe, durch die einzelnen speziellen Werte jedes PokÃ©mon, welche sich in Angriff, Verteidigung, Spezial-Angriff, Spezial- Verteidigung und Initiative widerspiegelt. Es existieren zwar noch weitere versteckte Werte, jedoch wÃ¼rde die ErklÃ¤rung dieser den Rahmen dieses Review sprengen. Wichtig zu wissen ist nur, dass das System nicht nur fÃ¼r Gelegenheitsspieler geeignet ist, sondern auch erfahrene Spieler ihren SpaÃŸ darin finden kÃ¶nnen. Jedoch wurde dieses System auf die aktuelle Generation an PokÃ¨monspielen angepasst. Dadurch existieren beispielsweise neu eingefÃ¼hrte Angriffe sowie der in der sechsten Generation neu hinzugefÃ¼gte Typ Fee.

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Der typische Kampfbildschirm

Auch Vereinfachungen wie ein Erfahrungsteiler oder Ereignisse wÃ¤hrend eines Kampfes wurden zwar hinzugefÃ¼gt, davon sollte man sich allerdings nicht tÃ¤uschen lassen. Gerade im spÃ¤teren Spielverlauf sowie nach Abschluss der Hauptgeschichte steigt der Schwierigkeitsgrad ungewÃ¶hnlich stark an, wodurch auch Veteranen auf ihre Kosten kommen. Gerade hierfÃ¼r wurden auch Dinge aus Platin Ã¼bernommen sowie eigene hinzugefÃ¼gt. Allerdings sind neben den Modernisierungen auch viele Elemente gleichgeblieben. So beispielsweise wo welche PokÃ©mon zu finden sind sowie bestimmte Wege an einzelne PokÃ©mon ranzukommen. So exemplarisch das PokÃ©mon Driftlon, welches nur Freitag an einem bestimmten Ort erscheint. Dadurch das viele Elemente gleichgeblieben sind, fÃ¼hlt sich allerdings die Spielmechanik fÃ¼r Neulinge etwas statisch und rÃ¼ckschrittlich an. Gerade wenn beispielsweise fÃ¼r eine bestimmte FÃ¤higkeit eines PokÃ©mon mehrere Textboxen hintereinander erscheinen, fÃ¼hlen sich die Spiele wenig innovativ an. Das hat die Reihe selbst zwar in vergangenen Spielen versucht zu beheben, allerdings ist dies fÃ¼r diese Spiele nicht umgesetzt worden. Auch sehe ich dieses Problem eher als ein Problem der Reihe an sich an und nicht als Problem dieser Spiele, die bewusst versuchen wie das Original zu wirken. Genauso wie die Implementierung der Technischen sowie Verstecken Maschinen, mit welcher PokÃ©mon unter anderem neue Angriffe lernen kÃ¶nnen. Dies wurde wieder von einer unendlichen Nutzung auf eine limitierte Nutzung umgestellt, was ich persÃ¶nlich allerdings nicht so schlimm finde und im Rahmen der Spiellogik auch durchaus Sinn machen kann.

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Typischer Doppelkampf

Durch die Modernisierungen taucht allerdings ein weiteres Problem auf: Die Steuerung des Protagonisten in der Welt selbst. Der Protagonist lÃ¤sst sich nun mithilfe des Analogsticks in alle mÃ¶glichen Richtungen bewegen. Da allerdings die Welt selbst aus den ursprÃ¼nglichen Versionen Ã¼bernommen wurde, genauso wie ihre Struktur, gibt es Stellen wo die Steuerung nicht reibungslos funktioniert. Besondern an den Stellen, wo im Original nicht viel Bewegungsfreiheit existierte, merkt man dies sofort. Hier hÃ¤tte, meiner Meinung nach, eine bessere Anpassung stattfinden mÃ¼ssen. Auch die 4-Wege Steuerung auf dem Steuerkreuz beziehungsweise den Vier Tasten des linken JoyCons, hilft da nur bedingt weiter. Das eine LÃ¶sung in den Spielen selbst existiert lÃ¤sst sich gut an den anderen Personen erkennen. Diese besitzen eine runde Kollisionsbox, wodurch der Protagonist an denen vorbei gleitet. Dies wÃ¤re fÃ¼r andere Kanten in den jeweiligen Spielen wÃ¼nschenswert gewesen.

Ein weiteres Feature, welches bereits die Originale implementiert hatten, wÃ¤re der sogenannte Poketch. Dies ist ein Gadget, mit welchem sich verschiedene Sachen anzeigen lassen kÃ¶nnen bzw. ausfÃ¼hren lassen kÃ¶nnen. Die Features dieses Gadgets reichen von einer simplen Uhr bis hin zu einem Itemradar. Ich persÃ¶nlich finde allerdings das hier eine wichtige Neuerung von PokÃ©mon Platin fehlt: Das ZurÃ¼ckspulen der Apps. So lÃ¤sst sich nur in eine Richtung navigieren und dies kann bei vielen Apps leicht nervig werden.

Neben den leicht modernisierten Features der Spiele wurden allerdings auch viele Features fast komplett neu implementiert beziehungsweise stark erweitert. So wurden beispielsweise Features wie der Untergrund, die Wettbewerbe sowie die Kapsel-Deko grundlegend erweitert. Der Untergrund, welcher in der Originalversion keinen grÃ¶ÃŸeren Nutzen fÃ¼r die eigentliche Handlung beziehungsweise fÃ¼r die VervollstÃ¤ndigung des Pokedexes bot, wurde mit einzelnen, etwas grÃ¶ÃŸeren Gebieten erweitert in welchen PokÃ©mon fangbar sind. Die Kapsel-Deko, welcher in den Originalversionen nur in einer zweidimensionalen Ansicht verfÃ¼gbar war, lassen sich nun in einer dreidimensionalen Ansicht bearbeiten und die Wettbewerbe haben auch eine durchaus visuelle und spielmechanische Verbesserung bekommen.

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Typischer Bildschirm beim Graben im Untergrund

Zum Untergrund sei zumindest hier noch angemerkt, dass sich hier Boxen finden lassen, die von der Animation und PrÃ¤sentation etwas an die momentan in der Kritik stehenden Lootboxen erinnern. Dies finde ich aber nicht nur unproblematisch, sondern auch durch aus gut gemacht, da es sich hier um Boxen handelt, fÃ¼r welche keine Mikrotransaktionen erforderlich sind. Also quasi Lootboxen, nur ohne die Problematik dahinter.

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Die â€žQuasiâ€œ Lootbox

WÃ¤hrend in den Originalspielen eine Spielhalle existierte, wurde dies in diesen Spielen durch ein ModegeschÃ¤ft ausgetauscht, welches einem die MÃ¶glichkeit bietet, seinen Charakter anzupassen. Allerdings ist die MÃ¶glichkeit nur auf komplette Garnitur beschrÃ¤nkt und nicht, wie in den vorhergingen Teilen der Reihe, auf einzelne KleidungsstÃ¼cke und Accessoires.

Eine weitere Neuerung, die auch technisch bedingt ist, ist der Park der Freunde. WÃ¤hrend es in den originalen Spielen mÃ¶glich war seine PokÃ©mon von der vorhergingen Generation zu Ã¼bertragen, wurde dieser Ort in den neuen Spielen komplett ersetzt. Der neue Hamanasu Park bietet daher die MÃ¶glichkeit nach Beenden der Hauptgeschichte Ã¤ltere legendÃ¤re PokÃ©mon zu fangen. Zum einen besitzt dieser Ort einen der besten SchauplÃ¤tze, welches auch Ã¤ltere Spieler durchaus begeistern kÃ¶nnte, zum anderen ist es wieder Mal eine faule Implementierung Ã¤lterer legendÃ¤rer PokÃ©mon, wie es bereits in anderen Spielen der Fall ist.

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Der Hamanasu Park erÃ¶ffent seine Pforten

## Audiovisuelle Umsetzung

Um die audiovisuelle Umsetzung der Spiele schnell zu beschreiben: Diese ist, meiner Meinung nach, die beste Umsetzung der gesamten Reihe. Die Welt sowie die Zwischensequenzen wurden modernisiert und zugleich auch etwas kontrovers angenommen, da sich dazu entschieden wurde die Welt an sich in einem zwergenhaften Look darzustellen. Ich persÃ¶nlich find diese Darstellung nicht nur sehr originalgetreu, sondern auch sehr passend fÃ¼r diese Spiele. Des Weiteren gibt es viele SchauplÃ¤tze, welche rein von der Optik und der Audio sehr atmosphÃ¤risch wirken. Dazu gehÃ¶rt beispielsweise die alte Villa im Ewigwald. Auch die KÃ¤mpfe sehen sehr gut aus und hier wurde unter anderem auch viele Details wie die einzelnen HintergrÃ¼nde sehr gut umgesetzt. Beispielsweise besitzen einzelne KÃ¤mpfe einen eigens erstellen Hintergrund, was so bei dem VorgÃ¤nger nicht existierte. Jedoch gibt es auch HintergrÃ¼nde nach der eigentlichen Haupthandlung die etwas faul wirken. Die musikalische Untermalung ist ebenfalls durchaus gelungen. Die originale Musik wurde hierbei 1:1 Ã¼bertragen und modernisiert.

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Die alte Vila im Ewigwald

Ich persÃ¶nlich habe aber auch zwei kleinere Kritikpunkte zur Umsetzung: Zum einen werde ich das GefÃ¼hl nicht los, dass die Spiele im Handheld-Modus der Nintendo Switch durchaus besser beziehungsweise schÃ¤rfer aussieht. Dies lÃ¤sst sich, meiner Meinung nach, gut an den Augentexturen einzelner PokÃ©mon sehen. Zum anderen wÃ¤re es die Bildrate des Spieles. Andere Spiele wie beispielsweise The Legend of Zelda: Link's Awakening zeigen gut, wie eine Ã¤hnliche Optik mit einer hÃ¶heren Bildrate mÃ¶glich wÃ¤re. Allerdings stÃ¶rt die Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde auch nicht wirklich, es wÃ¤re eben damit nur noch besser gewesen.

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Eine typische Wasserroute

## Fehler der physischen Version

Wie bereits thematisiert gehe ich nun auf einzelne Fehler ein, die mir wÃ¤hrend des Spielens der physischen Version aufgefallen sind. Neben der fehlenden Intro- sowie der Outrozwischensequenz, wÃ¤ren da noch die nicht finale Implementierung der Musik sowie einzelne Aussetzer dieser. Des Weiteren sind einzelne Animationen wie die, die bei dem Feldangriff Kraxler ausgefÃ¼hrt wird, fehlerhaft und es kann auch passieren, dass stellenweise die Namen der PokÃ©mon im Kampf gar nicht angezeigt werden.

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Die fehlerhafte Kraxler Animation (Der Protagonist ist viel zu weit oben)

Mit dem Patch 1.1 sind diese Fehler, soweit ich das Ã¼berblicken kann, allerdings behoben worden. Kleinere Fehler, wie eine fehlende Animation, existieren allerdings weiterhin. Hier gehe ich allerdings davon aus, dass diese ebenfalls im Nachhinein behoben werden.

## Fazit

Wie sieht denn mein Fazit aus? GrundsÃ¤tzlich ist meine Meinung, wie gefÃ¼hlt bei jedem PokÃ©mon Spiel, etwas zwiegespalten. Zum einen erlaubt sich dieses Spiele, meiner Meinung nach, eine VerÃ¶ffentlichung in einem extrem unfertigen Zustand. Wie ich bereits beschrieben hatte, wird dies zwar in der Theorie nur physische KÃ¤ufer beeinflussen, aber auch nur wenn diese Personen die Spiele in einer Zeit spielen wollen, wo die Server fÃ¼r die entsprechenden Patches abgeschaltet wÃ¤ren. Da dies allerdings bei Nintendo als realistisch anzusehen ist (Siehe die abgeschalteten Server des Wii-Shop Kanals, wodurch viele Spiele heutzutage ohne modifizierte LÃ¶sungen nicht spielbar wÃ¤ren), empfinde ich dies als eine bodenlose Frechheit. Es kann, meiner Meinung nach, nicht die LÃ¶sung sein einen groÃŸen Patch zum Release des Spiels anzubieten und so die physische Version unfertig zu verÃ¶ffentlichen. Hier hÃ¤tte eine Verschiebung der physischen Version durchaus Sinn gemacht. Allerdings wÃ¤re vielleicht dadurch eine VerÃ¶ffentlichung vor dem WeihnachtsgeschÃ¤ft nicht mÃ¶glich gewesen?

Zum anderen halte ich diese Spiele, gerade mit den verÃ¶ffentlichen Patches, fÃ¼r die mit besten Spiele der gesamten Reihe. Die audiovisuelle Umsetzung und die Neuimplementierung der alten Features haben mir durchaus SpaÃŸ bereitet und ich denke auch die meisten Fans der Reihe werden definitiv Gefallen an den Spielen finden. Die einzige wirkliche Kritik, an den Spielen selbst, wÃ¤re wohl das diese Spiele nicht mehr versucht haben. Solche Erweiterungen wie sie beispielsweise PokÃ©mon Omega Rubin und Alpha Saphir implementiert hatten, fehlen hier komplett. Auch weitere Verbesserungen der Platin Edition wÃ¤ren eine Option gewesen den Spielen Alleinstellungsmerkmalen zuzuschreiben. So sind sie eben genauso wie die Originale, wenn man sich nur auf die Features konzentriert, die fÃ¼r die Reihe an sich interessant sind. Ob nun der Untergrund stark modifiziert wurde, spielt im Rahmen der Reihe keine Relevanz, wogegen eine neue Form eines altbekannten PokÃ©mon oder neue Spielmechaniken eine gewisse Relevanz besitzen. Ich kann es den Spielen allerdings auch schlecht vorwerfen, da es scheinbar das Ziel war die exakt gleiche Erfahrung zu bieten, wie die Originale dies bereits geboten haben und ehrlich gesagt wollte ich auch nicht mehr. Hier war die Angst zu groÃŸ, dass bei dem Versuch etwas Neues einzubauen, die alte Version darunter leiden kÃ¶nnte. Gerade bei der Optik.

Zusammengefasst kann ich eine klare Kaufempfehlung fÃ¼r diejenigen aussprechen, die sich zum einen nicht dafÃ¼r interessieren was mit ihren Spielen in einigen Jahren beziehungsweise Jahrzehnten passieren wird und zum anderen mal wieder ein gelungenes PokÃ©monspiel spielen wollen. FÃ¼r den aktuellen Preis von 60 Euro pro Spiel lassen sich dutzende an Stunden in die jeweiligen Spiele stecken. Hier ist jedoch auch die Frage wichtig, ob man selbst bereit ist dieses Geld in Spiele zu investieren, welche streng genommen bereits vor 15 Jahren erschienen sind. FÃ¼r mich persÃ¶nlich hat sich der erneute Ausflug nach Sinnoh auf jeden Fall gelohnt.