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# Super Smash Bros Ultimate
- URL: https://die-exekutive.endpoint.divolgo.de/super-smash-bros-ultimate/
- Published: 2019-01-21T12:57:00.000Z
- Updated: 2025-10-23T11:15:43.000Z
- Author: Ghost
- Tags: #review, Gaming

4 Jahre ist es nun her, seitdem wir das letzte Mal ein neues Smash gesehen haben. Und wie ich mich auf diesen Teil gefreut habe: Angefangen mit den ersten Trailern, bis hin zur AnkÃ¼ndigung darÃ¼ber, dass sÃ¤mtliche Charaktere aus allen Smash Teilen dabei sind, stieg meine persÃ¶nliche Freude Ã¼ber das Spiel immer hÃ¶her. Und als dann die AnkÃ¼ndigung kam, dass es einen Abenteuer Modus gibt, war ich komplett Ã¼berzeugt. Nun sind einige Wochen vergangen, wo ich dieses Spiel ausgiebig gespielt habe und meine Meinung Ã¼ber das Spiel hat sich in der Zeit gewaltig geÃ¤ndert. Also, was ist nun aus dem gehypetesten Spiel 2018 geworden und konnte mich es komplett Ã¼berzeugen?

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Das Gameplay von Super Smash Bros Ultimate ist recht schnell erklÃ¤rt: Auf Arenen (Stages) kloppen sich bis zu acht Charaktere, die aus den unterschiedlichsten Spielen aus dem Nintendo Universum (und auch aus anderen Universen) kommen, solange bis sie aus der Arena fliegen. Der der Ã¼brig bleibt, gewinnt. Damit allerdings andere rausgekickt werden kÃ¶nnen, mÃ¼ssen diese zunÃ¤chst genug Schaden gesammelt haben. DafÃ¼r wird die Prozent-Anzeige (unten im Bild) verwendet. Dabei gilt: Je mehr Prozent ein Charakter hat, desto leichter fliegt er von der Stage. Um nun die Prozentanzeige des Gegners in die HÃ¶he zu treiben, gibt es diverse Angriffe: ZunÃ¤chst gibt es den normalen Angriff, den Spezial Angriff und den Smash Angriff, der besonders viel Schaden austeilt. AuÃŸerdem kann man Gegner greifen, sowie selbst einen Schild benutzen, der allerdings entweder mit der Zeit oder mit Attacken des Gegners abnimmt. Sollte der Schild komplett aufgebraucht sein ist der Spieler fÃ¼r eine kurze Zeit paralysiert, was in KÃ¤mpfen besonders schwerwiegend sein kann. GrundsÃ¤tzlich gilt hier: easy to learn, hard to master (Leicht zu Lernen, schwer zu Meistern). Sprich: Jeder, aber wirklich jeder, kann sich einfach einen Controller schnappen und direkt losspielen. Allerdings kÃ¶nnen sich auch Profis von den anderen abheben und bestimmte Kombos oder Techniken aneignen, um noch besser spielen zu kÃ¶nnen.

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Kommen wir nun zunÃ¤chst zu den Charakteren. In Super Smash Bros Ultimate gibt es insgesamt 74 Charaktere. ZunÃ¤chst kÃ¶nnte man denken, dass 74 Charaktere nicht nur eine ganze Menge ist, sondern auch eine groÃŸe Vielfalt bietet, aber das ist nur bedingt der Fall. Klar bieten so viele Charaktere eine gewisse Abwechslung, wenn man aber bedenkt, dass zum Beispiel der Charakter Link aus The Legend of Zelda nun Dreimal vertreten ist (Als normaler Link, als Toon-Link und als Young Link), kommt die hohe Zahl doch einem etwas komisch vor. Und tatsÃ¤chlich haben einige Charaktere ihre eigenen Klone (Mario -> Dr. Mario, Samus -> Dark Samus, etc.). DafÃ¼r wurden zwar die Echo Charaktere, die praktischerweise eine andere Version des eigentlichen Charakters darstellen, eingefÃ¼hrt, jedoch besitzen viele â€žKloneâ€œ ihren eigenen Charakter Platz was ich gar nicht nachvollziehen kann. Klar, die â€žKloneâ€œ spielen sich leicht anders, aber meiner Meinung nach nicht anders genug als das man denen einen eigenen Platz geben sollte. Dadurch reduziert sich zwar die Anzahl der verschiedenen Charaktere, aber es bleiben doch noch recht viele Verschiedene Ã¼brig und so ist wirklich fÃ¼r jeden Spieler was dabei. Auch im neusten Teil des Ablegers wurden allerdings auch ein paar neue Charaktere hinzugefÃ¼gt, die sich recht erfrischend spielen, jedoch das Spiel nicht komplett verÃ¤ndern. Also so, wie es sein sollte

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Bei den Stages sieht es jedoch anders aus. Zwar gibt es jede Stage aus vergangenen Smash Spielen, aber es gibt bisher keine neuen Stages (Sollte sich jedoch mit den DLCs Ã¤ndern). DafÃ¼r ist jede Stage poliert und aufgehÃ¼bscht worden und das merkt man sofort. Die Optik auf einigen Stages hat mich wirklich beeindruckt.

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Wo wir gerade bei der Optik der Stages waren, bleiben wir doch direkt dabei. Die Optik des Spieles ist mal wieder grandios: Ob es die Charaktere, die Stages oder die wenigen Zwischenszenen sind, die das Spiel besitzt. Super Smash Bros Ultimate ist ein durch und durch schÃ¶nes Spiel, welches wirklich seines gleichen sucht und hier wurde wirklich Detailarbeit geleistet.

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Nun zu dem Abenteuer Modus â€žWorld of Lightâ€œ und einer der grÃ¶ÃŸten SchwÃ¤chen des Spieles: Der Singleplayer Umfang. Denn World of Light bietet meiner Meinung nach kein gesteigerten Mehrwert. Zur ErklÃ¤rung: Mit Super Smash Bros Ultimate wurden die sogenannten Geister eingefÃ¼hrt. Diese fungieren praktisch als kleine Upgrades fÃ¼r die KÃ¤mpfer, da man jeden mit einem Geist und mehreren Sub-Geistern ausrÃ¼sten kann. Mag ja sein, dass es auch nette Details sind, da jeder Geist auch aus irgendeinem Franchise kommt und das es verdammt viele Geister gibt, aber ich finde das Feature komplett unnÃ¶tig, da ich fernab vom Abenteuer Modus und von den Geister Modi diese nicht benutze und auch nicht benutzen werde, da wenn ich Smash mit anderen spiele, wir nie die Geister benutzen. Vor allem wenn ich mit anderen spiele, die noch nie ein Smash vorher gespielt haben beziehungsweise nur die Ã¤lteren Teile gespielt haben. Daher beschrÃ¤nkt sich die Nutzung der Geister auf den Singleplayer und dort wirken die wie Konfetti: â€žJe mehr desto besser fÃ¼r die Optik, aber die Arbeit das aufzurÃ¤umen ist dafÃ¼r umso grÃ¶ÃŸerâ€œ. Nun zu World of Light, dessen einziger Sinn daraus besteht, sÃ¤mtliche Charaktere freizuschalten, indem der Spieler auf einer Overworld zu den verschiedenen Spots geht und kÃ¤mpft. KÃ¤mpfen ist hier das Stichwort, denn ansonsten macht man in dem Modus auch nichts anderes. Wo vergangene Spiele auf Abwechslung gesetzt haben, setzt World of Light auf pures Abfarmen der Charaktere und Geister, die ebenfalls in der Welt verstreut sind. Das einzig Positive an dem Modus sind die verschiedenen Bosse, die sich auf der Map verstecken. Schade das es nicht so viele sind und schade das sie die Story des Spieles nicht retten, denn ja: World of Light besitzt eine kleine Hintergrundgeschichte, die sich allerdings kaum abhebt. WÃ¤hrend auch hier der Wii-Ableger Super Smash Bros Brawl auf verschiedene Charaktere mit verschiedenen kleineren Geschichten setzte, macht World of Light das Ganze definitiv schlechter. Nur der Soundtrack ist besser, auch wenn meiner Meinung nach nichts an die Musik beim Kampf des letzten Bosses aus Brawl rankommt.

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Fernab vom Abenteuer Modus gibt es allerdings nicht mehr viel zum Singleplayer zu sagen. WÃ¤hrend die VorgÃ¤nger auf abwechslungsreiche Modi gesetzt haben bietet Ultimate nur noch die Geistertafel und die Klassik Modus, der allerdings auch leicht abgewandelt wurde. Die Geistertafel ist dazu da neue Geister freizuschalten und ist daher nicht weiter der Rede wert. Da haben die VorgÃ¤nger deutlich mehr und bessere Modi fÃ¼r den Singleplayer gehabt.

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Die Multiplayer Modi haben sich auch, wenn Ã¼berhaupt, leicht verschlimmert. Hier vermisse ich nur einen Modus aus Brawl, wo ich mit jemand anderem ein Sandsack Weitwurf machen konnte. Ansonsten gibt es nur den Smash Modus, der aus den klassischen KÃ¤mpfen besteht. Was demgegenÃ¼ber jedoch verbessert wurde, ist die Erstellung eigener Regeln. Jeder kann seine eigenen Regeln (Versuche, Zeit, Items, etc.) einstellen und speichern. Des Weiteren gibt es auch einen Turnier Modus, der auch gut funktioniert. Allerdings alles nur lokalâ€¦

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Ãœber den Online Modus von Super Smash Bros Ultimate mÃ¶chte ich gar nichts sagen, da dieser wirklich schlecht ist. Dank Nintendos â€žServer sind fÃ¼r uns Neulandâ€œ-Philosophie funktioniert das KÃ¤mpfen mal so gar nicht. Es lagt relativ oft und das obwohl ich eigentlich eine gute Verbindung besitze. Des Weiteren finde ich das Arena System, wo andere einem zugucken kÃ¶nnen wÃ¤hrend man selbst spielt eigentlich gut, wenn man die Charaktere innerhalb der Arena Ã¤ndern kÃ¶nnte und man nicht stÃ¤ndig diese verlassen muss, um seine Spielweise zu Ã¤ndern. AuÃŸerdem verstehe ich nicht wie man fÃ¼r so ein schlechtes Online System auch noch monatlich (bzw. jÃ¤hrlich) bezahlen sollte. Bei anderen Spielen verstehen ich das noch, aber bisher jedes Spiel von Nintendo setzt nicht mal auf gute Server, geschweige denn Ã¼berhaupt auf Server, da die Verbindung Peer-to-Peer ist (Sprich: Spieler zu Spieler). Das macht zwar bei Smash durchaus Sinn, aber dann sollte das auch vernÃ¼nftig umgesetzt werden.

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Neben den KÃ¤mpfen gibt es auch noch die Musiksammlung, wo viele Tracks aus verschiedenen Spielen gespeichert werden. Diese kÃ¶nnen, wie auf einem MP3-Player, abgespielt werden. Jedoch mÃ¼ssen die erst alle freigeschaltet werden, was mich zu einem weiteren negativen Punkt fÃ¼hrt. Jeder muss erst alle Charaktere, sowie Tracks freischalten, was bei der Anzahl der Charaktere unglaublich nervig sein kann.

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Was bleibt mir abschlieÃŸend zum neusten Smash Teil zu sagen? Ich bin irgendwo enttÃ¤uscht: Einerseits, weil es nicht dem Namen â€žUltimateâ€œ gerecht wird. DafÃ¼r fehlen einfach zu viele Modi, die die VorgÃ¤nger besaÃŸen und so dem Spieler, der das ab und an auch allein spielt, mehr Motivation gaben. Der Abenteuer Modus war eine Qual, die selbst durch den geschickten Einsatz von Fanservice, nicht weniger schlimm wurde. Die Geister sind meiner Meinung nach keine sinnvolle Neuerung, da diese nicht wirklich im klassische Gameplay FuÃŸ fassen kÃ¶nnen.

Fern ab von den Punkten sollte eine Sache nicht auÃŸer Acht gelassen werden. Es ist als Multiplayer Spiel eines der besten Spiele fÃ¼r die Switch, welches bisher erscheinen ist. Es macht immer wieder SpaÃŸ mit anderen das Spiel zu spielen und sich weiter zu verbessern. Daher ist es schwierig hier eine eindeutige Empfehlung fÃ¼r das Spiel auszusprechen: Wer nur an dem Multiplayer interessiert ist, kann bedenkenlos zuschlagen. Wer allerdings das beste Smash Bros, welches jemals erschienen ist, erwartet hat, wird gnadenlos enttÃ¤uscht. DafÃ¼r haben die VorgÃ¤nger es in einigen Punkten viel besser gemacht.